Gartenteich und Stromverbrauch: Die Konfiguration

Damit der Gartenteich nicht ungeprüft Strom verbraucht, ist die Konfiguration entscheidend. Dies beginnt schon mit diversen Vorüberlegungen. Welche Größe soll der Teich haben? Wie viel Wasser wird eingelassen? Welche Fischarten werden den Teich bevölkern? Welche Pflanzen werden eingebracht?

Generell ist www.gartenteich-bauen.org eine gute Anlaufstelle, um erste Informationen zum Bau zu sammeln. Hier beschäftigen wir uns weiterhin mit einer näheren Betrachtung, damit der Stromverbrauch nicht aus dem Ruder läuft.

Stromverbrauch: Worauf ist beim Bau eines Gartenteichs zu achten?

Die erste Überlegung bezüglich eines Gartenteichs ist, wie er doch das Grün aufwerten würde. Wenige bedenken zu Beginn, dass auch Kosten in dreistelliger Höhe je Jahr entstehen können. Folgende Vorüberlegungen sind zu treffen.

– Teichart: Bestimmte Gartenteiche können sich selber reinigen und kommen ohne Filtertechnik aus. Hier wird natürlich immens Geld eingespart.

– Größe: Je größer ein Teich, desto umwerfender sieht er oftmals aus. Er muss natürlich in den Garten passen – auch vom Design. Aber die Größe entscheidet auch über die benötigte Leistung bei der Technik.

– Wassermenge: Aus Größe und Tiefe, sowie den Abstufungen, kann die Menge des Wassers ermittelt werden. Auch dies ist für die Stärke der Anlage wichtig zu wissen.

Zudem muss das gefilterte Wasser in den Gartenteich zurückgeführt werden. Hier ist beim Anlegen des Teiches ein Ort zu wählen, welcher die Stromversorgung sicherstellt und das Entnehmen und Einfügen von Wasser ermöglicht.

Wie ist die Konfiguration zu ermitteln?

Bezüglich der Konfiguration ist eine Übereinstimmung von Wassermenge und Leistungsstärke der Pumpenanlage herzustellen. Der kleinste Gartenteich braucht eine kleine Anlage mit 300 Watt Stärke. Hier würde viel Energie verschwendet, was sich natürlich auch auf der Stromrechnung niederschlägt. Eine faire Beratung eines Fachbetriebs ist sinnvoll. Allerdings sollten Aussagen nicht blindlinks vertraut werden. Im Internet oder im Büchern kann weiterführend recherchiert werden.

Ein wichtiger Gesichtspunkt ist zudem, wie lange und häufig eine Filteranlage betrieben werden muss. Je nach Tier- und Pflanzenwelt kann ein Dauerbetrieb nötig sein. Bisweilen reicht es aber hin, wenn eine Anlage einige Stunden täglich betrieben wird. Dies kann auch von der Jahreszeit abhängig gemacht werden.

Der Unterschied von einem 24-Stunden-Betrieb, welcher jährlich vielleicht 350 Euro an Kosten verursacht und einem 12-Stunden-Betrieb, sind enorm. Die Ausgaben würden folglich halbiert. Gespart werden kann auch bei der Beleuchtung.

Wer seine Filtertechnik schon länger betreibt, der sollte sich zudem nach Alternativen umsehen. Die Leistung hat bei verringertem Verbrauch zugelegt. Daher kann ein Austausch auf Dauer Sinn machen. Bei den heutigen Pumpenpreisen ist der Kaufbetrag hinter den Stromkosten eher zweitrangig.

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