Neue Technologien und Produkte für Energiewende

Die Europäische Kommission hat ihre Mitteilung “Energietechnologien und Innovation” vorgestellt, in der eine Innovationsstrategie bis zum Jahr 2020 und darüber hinaus geplant ist.

Der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) sieht in dem Gedankengang der Kommission einen bedeutenden Beitrag, um die Rahmenbedingungen für notwendige Neuerungen im Sektor der Energiewirtschaft weiter zu verbessern. Hildegard Müller, die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung in Berlin, teilte mit, dass zur erfolgreichen Verwirklichung der Energiewende in der Bundesrepublik Deutschland innovative, neue Geschäftsmodelle und Produkte sowie technische Neuerungen notwendig sind.

So sei zum Beispiel die Forschung zu zuverlässigen dezentralen und zentralen Energiespeichern für den Tages-, Stunden- und den längerfristigen Ausgleich, zu einer neuen Übertragungsinfrastruktur, welche den Transport von Strom auf großem Raum gewährleistet sowie zur Entwicklung von intelligenten Verteilnetzen, welche besser auf den örtlichen Ausgleich von dezentral produzierten Strom und den örtlichen Verbrauchsanforderungen hinwirken können, notwendig.

Allerdings könne hierbei keine Technologie gesondert von den Entwicklungen in den anderen Bereichen gesehen werden. Hildegard Müller, teilte weiter mit, dass das entscheidende Thema für den BDEW die Systemsicht ist. Dagegen ist die bislang isolierte Betrachtung der einzelnen Handlungs- und Forschungsfelder nicht zielführend. Daher sei es grundsätzlich sehr erfreulich, dass die Europäische Kommission diesem zentralen Punkt bei der Entwicklung des Strategieplans für Energietechnologien Rechnung tragen will.

(Quelle: http://www.windkraft-journal.de/2013/05/02/bdew-fuer-energiewende-neue-produkte-und-technologien-erforderlich/)

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